Angelo Mangiarotti hatte eine Gabe dafür, schwere Materialien leicht wirken zu lassen. Der Castore Tisch, den er 1975 für Sorgente dei Mobili entwarf und der heute von Karakter neu aufgelegt wird, ist dafür der beste Beweis.
Die runde Glasplatte ruht auf einem massiven Marmorsockel und doch wirkt das Ganze fast schwebend. Der Trick? Eine kleine Marmorschale sitzt oben auf der Glasplatte und erweckt den Eindruck, als würde sie allein die schwere Scheibe in Position halten. Natürlich ist das eine Illusion. Aber was für eine schöne.
Die abgerundeten Kanten an Sockel und Schale bringen eine überraschende Sanftheit in das sonst so wuchtige Material. Und wenn die Schale im Glas spiegelt, verdoppelt sich dieser Effekt auf eine fast magische Art.
Die Schale lässt sich übrigens auch abnehmen und als eigenständiges Objekt verwenden. Aber ehrlich gesagt – als Teil des Ganzen ist sie am schönsten.
Als 130 cm Esstisch gedacht, ist der Castore nicht einfach ein Tisch. Er ist der Mittelpunkt eines Raumes.
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